Schlacke als Rohstoff in der Baustoffindustrie

Calciumsilikat-Schlacke: nachhaltig, leistungsfähig, zukunftsweisend
Bei der Herstellung von niedriggekohltem Ferrochrom entsteht im Elektrowerk Weisweiler mit Calciumsilikat-Schlacke (CRS) ein Nebenprodukt mit großem Potenzial. Jährlich fallen bis zu 75.000 Tonnen dieses wertvollen Materials an – und mehr als 75 % davon werden als güteüberwachtes Baustoffgemisch wiederverwendet. Damit ersetzt CRS jedes Jahr rund 56.000 Tonnen Naturgestein – ein wichtiger Beitrag zur Ressourcenschonung, CO₂-Reduktion und Kreislaufwirtschaft.

Ein Nebenprodukt wird zum Hightech-Baustoff
Die Schlacke entsteht bei Temperaturen von bis zu 1.800 °C im Schmelzprozess aus Chromerz und weiteren Zuschlagstoffen. Durch gezielte Zusammensetzung und kontrollierte Abkühlung entsteht ein Material mit konstanter Qualität, hoher Druckfestigkeit und ausgezeichneter Widerstandsfähigkeit gegen Umwelteinflüsse. Im Laufe der Zeit härten CRS-Baustoffgemische weiter nach, wodurch ihre Tragfähigkeit weiter ansteigt.














